| Chronik der Firma Gustav Barth |
|
1865 vor über 140 Jahren nimmt unsere Firmengeschichte ihren Anfang. Mit der Eisenhandlung der Brüder Carl und Gustav Barth, in einem bescheidenen Hinterhaus der Tübinger Straße mit der Nummer 2b wurde der Grundstein für unser heutiges Unternehmen gelegt. Nach 7 Jahren konnten die Brüder bereits Geschäftsräume mit Schaufenster in der Tübinger Straße Nummer 7 erwerben. 1893 trennten sich die Brüder, um geschäftlich ihre eigenen Wege zu gehen. Während Carl in der Tübinger Straße blieb, zog Gustav Barth in die Augustenstraße 9 ½. 1899 heiratete die Tochter von Gustav Barth, Hildegard Barth, den Reutlinger Apotheker Dr. phil. Wilhelm Votteler. ![]() 1903 baut Gustav Barth auf dem Westbahnhof eine eigene Lagerhalle. Durch den direkten Gleisanschluss kann er jetzt - ohne großen Zeitverlust - seine Waren in den Schwarzwald, die Bodenseeregion und nach Baden versenden. Ein Vorteil, den die Kunden schon damals sehr zu schätzen wussten. 1908 tritt der Schwiegersohn, Dr. Wilhelm Votteler, als Teilhaber in die Firma Gustav Barth ein. Von nun an kann man in der Eisenhandlung verkupferte Zinkbleche, Dr. Vottelers "Blitzkupferbildner" und Dr. Vottelers Lötwasser "Sudrol" kaufen, das er bis nach Ägypten vertreibt. 1914 Nur 41 Jahre alt, stirbt Dr. phil. Wilhelm Votteler, doch seine Innovationen leben im Unternehmen weiter. 1928 Am 4. Juli stirbt Gustav Barth im Alter von 85 Jahren. Die Stadt Stuttgart ehrt ihren verdienstvollen Stadtchronisten später, indem sie in Stuttgart-Heumaden eine Straße nach ihm benennt. Fortan liegt die Geschäftsleitung in den Händen von Ehefrau Emma und Tochter Hildegard Votteler. 1930 wird mit dem ersten LKW, einem 3,5 Tonner Mercedes Pritschenwagen, die Liefermöglichkeit weiter verbessert. Die Lagerhalle mit Gleisanschluss auf dem Westbahnhof wird nicht mehr benötigt und aufgegeben. 1941 Der Sohn Wilhelm von Dr. phil. Votteler, heiratet Ursula Brandstein. 1943/44 bleibt auch unsere Firma nicht von den Bombenangriffen verschont. Zunächst wird das Privathaus und dann das Geschäftshaus in einem Trümmerhaufen verwandelt. 1946 muss es weitergehen und so bauen Wilhelm und Ursula Votteler mit wenigen Mitarbeitern das Geschäftshaus in der Augustenstraße 9 1/2 in Stuttgart-Mitte wieder auf. 1957 übernimmt Wilhelm Votteler nach dem Tod seiner Mutter die Geschäftsführung der Metallgroßhandlung Gustav Barth. 1970 Unter seiner Führung wächst das Unternehmen und benötigt bald mehr Raum. Der Betrieb wird von Stuttgart-Mitte nach Stuttgart-Vaihingen verlagert, um dort mit Firmensitz in die Schockenriedstraße 48 die nächsten 26 Jahre weiter zu wachsen. 1987 Am 10. September stirbt Wilhelm Votteler im Alter von 84 Jahren. Die Geschäftsleitung liegt heute in den Händen von Jürgen Votteler. 1991 Im Herbst sind die Vorbereitungen am Standort Hainichen abgeschlossen. 8 Mitarbeiter zählt das Gründungsteam. Zunächst erfolgen umfangreiche Bau- und Ausstattungsarbeiten, danach kann es richtig losgehen. 1996 Der stetige Zuwachs und der größere Platzbedarf machen bald einen erneuten Umzug nötig. In Renningen wurde schließlich das geeignete Grundstück gefunden und im Juli werden die neuen Geschäftsräume bezogen. 1997 Auch in Hainichen macht der wachsende Warenumschlag entsprechend vergrößerte Lagerflächen erforderlich. Ein neues und modernes Betriebsgebäude entsteht im Gewerbegebiet Schlegel. Im Februar wurden die neuen Geschäftsräume bezogen. 2006 Die Hausmesse bei Barth am Stammsitz in Renningen ist ein voller Erfolg. Mehr als 3.500 Besucher informieren sich an 2 Tagen bei 38 Austellern über die Innovationen der Branche und die Produktpalette von Barth. Stand 10/2007 |


